Vorl. Ergebnis vom Teil 2 des Sommer-BBT incl. Alpen-Adria-Contest

DL6GCK war wieder vom Witthoh am Samstag und Sonntag aus JN47JW  aus 860 m über N.N. QRV. Am Samstag zog ein Gewitter auf, das z. Glück nur einige wenige Regentropfen verlor und schnell weiter zog. Trotzdem verlies ich den Portabelstandort vorsichtshalber vorzeitig. Als Nachsetzer kam mit guten Erfahrungen anstelle dem FT-290R zum ersten Mal ein FT-817 zum Einsatz. Die hohen Temperaturen killten am Samstag den 9cm Transverter, der ohnehin durch den hohen Ruhestrom der 5W PA schon bei normalen Temperaturen um die 30 Grad warm wird, sodass es wieder Nacharbeiten nach dem Contest gibt.

Am Sonntag waren die Signale auf 2m von benachbarten Stationen im Umkreis von 20 km und auf exponierten Bergen mit S9+++ am Anschlag und überforderten den guten Empfänger des FT-817, trotz eingesetzter 8-element-Yagi-Richtantenne.  Nachstehend das erreichte Ergebnis – auf 2m incl. Alpen-Adria-Contest  Am Sonntag wurde auf 2m ein Schnitt erreicht, wie sonst nur mit großem Aufwand von unserer Conteststation DR5T. Auch das ODX nach Ungarn ist das beste je erreichte Ergebnis bei einem Portabel-Contest.

Die Bedingungen waren an beiden Tagen trotz der hohen Temperaturen gut und Mit Sonnenschirm und Kopfbedeckung und genügend Getränken lies es sich aushalten.

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Vorläufiges Ergebnis einer zeitweisen Aktivität aus Konstanz beim Juni-SHF-Contest

DL6GCK war beim Juni-Contest von 10 – 76 GHz aus JN47NR91NP  (Konstanz-Purren aus 500 m über NN) nur zeitweise QRV. Gefreut haben mich Anrufe aus DL, HB9 und OE! Awh.

Die geplante Aktivität am Sonntag vom Witthoh unter DR5T aus JN47JW94WS fiel unvorhergesehen aus.

Am Samstag Abend wurde ein Test auf 47 GHz mit OE/DC7YS/p am QTH von Erich, OE9ERC, nach Dornbirn durchgeführt, leider trotz mehrfachem Standortwechsel in Konstanz ohne Erfolg, da wohl ein großer Baum den Empfangspfad kreuzte und vermutlich die Antennenrichtung der Gegenstation nicht passte. Der Ausbreitungsweg verlief überwiegend über den Obersee des Bodensees und sollte eigentlich ideal sein. Kurz danach gelang vor Sonnenuntergang- wie im Vorjahr – jedoch ein QSO mit Wolfgang, OE4WOG erst auf 3 cm und anschließend auf 47 GHz mit guten Feldstärken. Der Pfad war hier weniger über den See sondern überwiegend über Land.Neben einigen Verbindungen auf 3 cm in die Schweiz am Sonntag gelangen kurz vor Contestende Verbindungen mit David OE/VK5KK/p und Ian VK5ZD erst auf 3 cm, dann auf 24 GHz und auch auf 47 GHz mit prima Signalstärken. Zuvor hatten wir uns am vergangenen Freitag persönlich auf der HamRadio begrüßen können. Anbei Bilder vom Equipment (links 3cm TRV, 47 Ghz- u. 76 GHz TRV, rechts 24 GHz TRV): Die 24 GHz Station wurde nur aufs Autodach gestellt. Hier noch die Ansicht auf die Bedienseite des 76 GHz Transverters (mit Wendeverstärker) links und des 47 GHz Transverter mit 1 W PA rechts. Nur auf 76 GHz klappte es leider, wie auch schon am Vortag mit Wolfgang, wohl wegen zu hoher Luftfeuchtigkeit, leider nicht. Der Baum auf der rechten Seite verhinderte eine Verbindung nach Dornbirn am Samstag Abend. Und zu guter letzt noch ein Blick Richtung OE an der Mainau und Meerburg vorbei. Und abschließend die vorl. Ergebnisübersicht meiner zeitweisen Portabelaktivität.

 

Ergebnis vom Sommer-BBT 2018-Teil 1 vom Witthoh

Trotz nicht optimaler Wetterbedingungen (es war am Samstag sehr schwül) lässt sich das Ergebnis wieder sehen, siehe beigefügte Übersicht. Zwischenzeitlich liegt auch das finale Ergebnis vor. Insbesondere über die 5. Plätze auf 47 und 76 GHz freue ich mich.

Geplant waren insbesondere Verbindungen von 10 GHz bis 76 Ghz mit Ferdinand, HB9 MIO. Bedingt durch Ausfälle von Nachsetzern auf beiden Seiten klappte leider nur eine Verbindung auf 10 GHz am Sonntag. Vielleicht klappt es dafür am nächsten Contest-Wochenende.

Durch die hohe Luftfeuchtigkeit kamen trotz neuem 76 G2 Transverter leider keine Verbindungen auf 76 Ghz – im Gegensatz zu 47 Ghz – über gut 100 Km mit der Falkenhütte in JN57AL zu stande. Über die Verbindungen auf 24 und 47 GHz ins Allgäu habe ich mich sehr gefreut. Sie wurden mit diesen Transvertern getätigt: Danke an Clemens, Martin, Jürgen und Christoph für die weite Anreise aus dem Münsterland ins Allgäu und den erfolgreichen Betrieb. Dafür gelangen u.a. auf 76 Ghz kurz vor dem Ende des BBT noch 2 Verbindungen im Nahbereich. Auf 122 GHz gelangen diesmal wegen der hohen Luftfeuchtigkeit keine Verbindungen. Zudem war ein Transverter ausgefallen.

Hier die eingesetzte Ausrüstung für 47 – 122 GHz:

Horst, DL4SBK,wurde zwar auf 47 GHz mit S7 über 138 km gehört, aber da der Sendezweig des FT-817 ausgefallen war, kam leider keine gegenseitige Verbindung zustande. Zuvor war bereits – thermisch bedingt –  ein betagter FT-290R als ZF -Nachsetzer ausgefallen. Zum Glück hatte ich noch ein IC-706 MK2 als Notnagel dabei, der dann erfolgreich Richtung Contestende eingesetzt wurde, nachdem ein erforderlicher Adapter endlich gefunden worden war.

Zudem wurde für die 2m Querverbindung die passende Mastschelle daheim vergessen. Das Ergebnis sah dann so aus: Und hier noch der Kombi-Transverter für 76 und 122 GHz. In den vorhandenen Transverter für 122 GHz wurde zusätzlich der neue 76 G2 Transverter integriert, noch ohne Beschriftung der Frontplatte. Der Sonntag auf 10 Ghz verlief unspektakulär. Gegenüber den Vorjahren wurden 3 QSO weniger gefahren, dafür wurden mehr Stationen über 300 Km erreicht. Gegen Contestende gelangen noch einige Scatter-QSO an Gewitterwolken, bspw. mit DF6IY aus Baden-Baden, zu dem wegen dem dazwischenliegenden Schwarzwald keinerlei Sichtverbindung besteht.

Fazit: Trotz Pannen, Pech und Ausfällen von 2m Nachsetzern hat es wieder viel Spaß gemacht. Gerne wieder. Ich freue mich auf ein Wiederhören aus dem Dreiländereck DL, HB9 , OE.

 

Aufbau eines leistungsstarken 76 GHz Transverters mit MKU 76 G2 TRV, HL-Switch aus OE u. LO

Nachdem vor 2 Jahren der Aufbau des neuen 47 G2 Transverters großen Spaß gemacht hat, bestellte ich in Dorsten im Februar 2018 den neuen 76 G2 Transverter bei Kuhne.

Der Transverter ist super verarbeitet, dürfte der erste dieser Art weltweit sein und stellt eine Spitzenarbeit made in Germany dar. Er wurde pünktlich Anfang Mai geliefert. Er lässt sich leicht per Schnittstelle oder mit Jumpern konfigurieren und hat eine Outputanzeige.

Von Hans, OE2JOM, bekam ich den excellent aufgebauten Hohlleiterschalter mit PCB. Der Aufbau und die mechanischen Eigenschaften suchen seinesgleichen und sind auf die super Fräsarbeiten von Rudi, OE5VRL, im Teamwork mit Hans zurückzuführen. Wieder eine super und meisterhafte Arbeit. Details zum Aufbau mit Bildern hierzu nachstehend:

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Bericht u. Ergebnisse des Winter-BBT 2018

Hier das Gesamtergebnis des Winter-BBT 2018:

Ergeb.WiBBT2018

Trotz eisiger Kälte, starkem Wind und starken Schneeverwehungen gelang es mir am Samstag, auf den Witthoh zu gelangen. Mit klammen Fingern ging der Aufbau langsamer als gewohnt.  Den 2m-TRX (FT-290R) hatte ich fertig angeschlossen mit dem Akku in einen Transportbehälter gepackt, was sich bei dem lfd. Schneesturm bewährte. Es war nicht daran zu denken, wie sonst üblich unter der Kofferrraumklappe Betrieb zu machen. Ruck zuck war der Kofferraum voll mit Schnee. Nur gut, dass ich alles in regensicheren Transportboxen verstaut hatte. Kurzerhand wurde die Akkubox auf den Fahrersitz gestellt. Als erstes wurde die 24 GHz-Station aufgebaut. Dazu lag der Mast auf einen Stuhl  gelehnt schräg nach oben. Kaum war der TRV angeschraubt, kippte die nächste Windböhe den Transverter in den Schnee. Zum Glück war der TRV durch das stabile Alugussgehäuse geschützt. Schnell wurde wieder aufgerichtet und mittels Spanngummi am Stuhl fixiert. Gleich noch die 2m Antenne angeschraubt und den Mast aufgerichtet und gesichert. Den 70cm Nachsetzer für den 24 GHz-TRV legte ich unter die Windschutzscheibe. Gegen Mittag kam die Sonne durch und ich machte einige Aufnahmen.Später baute ich die 47 GHz Station noch auf der Motorhaube auf, um mit Horst noch eine Verbindung zu versuchen. Leider klappte das dann nicht mehr. Ein Stativ war bei dem starken Wind trotz Gegengewicht nicht kippsicher genug.

Zum Schluß entschädigte ein schöner Blick in die schneebedeckte Landschaft. Es wurden lediglich 2 QSO auf 24 GHz geschafft, davon 1 QSO mit Horst, DL4SBK, mit 59 +(gleichzeitig ODX mit 138 Km) und Walti, MDP, hörte mich gleich auf dem Kronberg, als ich mit Horst das QSO fuhr.

Am Sontag zog ich es wetterbedingt vor, von meinem Hausberg Purren in Konstanz Litzelstetten aus 500 m Betrieb zu machen. Es gelangen 9 Verbindungen auf 3 cm, davon überwiegend mit Stationen aus HB 9.

Und hier mein Ergebnis vom Teil 2, was m.E bei den gegebenen Bedingungen und den wenigen Portabelstationen, die teilgenommen haben gar nicht so schlecht ist:

Ergebnis vom Winter-BBT-Teil 1 und vom DARC-Winter-Contest

DL6GCK hat am  Samstag und Sonntag, 03./04.02.2018 den Portabel-Standort Witthoh aus JN47JW94 (860 m ü. NN) auf 2m bis 6 cm aktiviert. Glücklicherweise liesen die Wetter -(Schnee-) Verhältnisse dies zu. Danke für  die viele Anrufe und schöne Verbindungen. Hier meine Ergebnisse:

Hier noch das Ergebnis vom Winter-Contest des DARC, der zeitgleich mit dem BBT stattfand:

Auf allen Bändern liegen hier die Platzierungen unter  den Top 10.

Am Samstag und Sonntag war ich pünktlich zum Beginn des BBT QRV.  Die Antenne für 23 cm und der Spiegel mit Mehrbanderreger waren schnell aufgebaut.

Die Transverter für 3 Bänder waren anschlussfertig in einer Transportbox mit Akku untergebracht, was sich bei der Kälte bewährt hat. Es musste nur noch das Antennenkabel angeschraubt werden. Der 13 cm Transverter wurde dann aus der Box genommen und aufs Autodach gelegt,

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während der 23 cm Transverter  direkt unterhalb der Antenne montiert war. Details siehe Bild mit ZF-Umschalter:

Am Sonntag kam zeitweise die Sonne durch und der restliche Schnee schmolz zusehens. Anbei ein Bild von der 2m- und den 70cm-Antennen.

Leider waren die Bedingungen nicht so gut wie im Vorjahr und es gelangen leider keine Verbindungen nach 9A oder S5. Dies machte sich in dem deutlich schlechteren Ergebnis gegenüber dem Vorjahr bemerkbar.

 

 

Jahresergebnis 2017,BBT gesamt sowie Ergebnis Sommer-BBT und Fieldday

Zwischenzeitlich liegt das Endergebnis des BBT 2017 vor. Erreicht wurde beim Jahresergebnis erstmalig der 8. Platz. Gegenüber dem Vorjahr, bei dem der 9.Platz erreicht wurde, habe ich mich somit verbessert. Dies liegt an dem besseren Ergebnis auf 2 m (1. Platz beim Sommer-BBT) und an der erstmaligen Teilnahme auf 122 GHz.

Bis Platz 6 gibt es eine Urkunde. Auf 9 Bändern habe ich Platzierungen unter den Top 6 erreicht. Anbei die Urkunde mit den erreichten Platzierungen im Detail:

Und hier noch die Gesamtübersicht vom Jahresergebnis beim BBT2017:

Ferner die Übersicht über alle Ergbnisse in 2017 bei allen UKW-Wettbewerben, bei denen DL6GCK mitgemacht hat: