Ergebnis und Bericht vom Sommer-BBT 2017 Teil 2

Das  Ergebnis, insbesondere  auf 2m ist prima. Details siehe nachstehende Übersicht: DL6GCK/p war wieder vom Witthoh aus 860 m über NN beim BBT an beiden Tagen dabei.

Am Samstag war es ziemlich windig aber trocken, am Sonntag dafür einige Grad kälter.  Als Nachsetzer  bzw. TRX wurde erstmalig ein günstig gebraucht erworbener FT-817 –  anstelle dem bisher verwendeten FT-290 R – eingesetzt.

Auf 13 cm wurde diesesmal mit guten Erfahrungen ein Gitterspiegel eingesetzt. Der Mehrbandstrahler wurde für 9 cm und 6 cm eingesetzt. Hier noch ein Detailbild der Antennen:

Auf  70 cm wurden 2 Antennen eingesetzt. Auf 2m kam eine 8-element Yagi nach DK7ZB zum Einsatz. Das ODX am Sonntag lag mit E7DX bei 712 km. In der ersten Stunde wurde nur gerufen mit einem Ergebnis von 40 QSO. Im Vorjahr waren es in der gleichen Zeit 10 QSO mehr. Danach wurde über das Band gedreht mit dem Ergebnis, dass der QSO-Schnitt deutlich auf über 250 Km /QSO anstieg.  Anbei die Entfernungsliste über 300 km auf 2m:

sowie die Karte auf 2m: Es hat wieder Spaß gemacht. Danke an alle anrufenden Stationen. Ich freue mich auf ein Wiederhören. Anbei die vorläufige Ergebnisübersicht:

 

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Vorankündigung zum Sommer-BBT

DL6GCK/p wird wieder am Samstag  auf 23 cm bis 6 cm und am Sonntag auf 2m und 70 cm vom Witthoh aus beim Bayrischen Bergtag Betrieb aus JN47JW machen. Ich freue mich über jede anrufende Station. Ausbildungsfunkbetrieb gibt es in der Ferienzeit leider keinen.

Bericht von der Mikrowellenaktivität im Juli und Neuigkeiten von der HAM-Radio

Am Montag, den 17.07.2017 sollte von Stationen aus VK der Säntis und der Feldberg aktiviert werden. Purren10-76GHz

Daher fuhr ich auf eine nahegelegene Anhöhe in Konstanz-Litzelstetten (JN47NR) in ca. 500 m über NN mit idealer Sichtverbindung zum Säntis und zum Pfänder und baute meine Stationen von 10 bis 76 GHz auf. Der Säntis war an diesem Tag zwar erkennbar aber im Nebel. Leider war kein Signal vom Säntis zu hören und auch keine Verbindung über ON4KST möglich.  Hier die 47 GHz Station, ausgerichtet auf den Säntis. Ich lies häufig meinen Tacker auf 10 GHz laufen, leider ohne Ergebnis. Am späteren Nachmittag gelang dann ein QSO mit David, VK auf dem Feldberg auf 10 GHz, obwohl keine direkte Sicht bestand. Auch das 24 GHz Signal wurde über Reflektionen gehört.

Am Mittwoch, den 19.07. erfolgte ein erneuter Versuch vom gleichen Standort wie am Montag. Zu Wolfgang, OE4WOG war freie Sicht zum Pfänder.                                         Jedoch hatte sich das Wetter gegenüber 2 Tagen zuvor eingetrübt. Dennoch wurden wieder alle Stationen aufgebaut, diesesmal Richtung Pfänder ausgerichtet. Purren10-47GHzMit Wolfgang und einer weiteren Station kamen auf Anhieb Verbindungen auf 10 GHz mit 59+ zustande. Auch auf 24 GHz war das Signal 60 dB über S9. Nach genauer Antennenausrichtung klappte dann auch auf 47 GHz trotz beidseitig nur 30 mW ein QSO mit 57 bis 59. Auf 76 GHz war aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und der fortgeschrittenen Tageszeit leider -trotz genauer Antennenausrichtung – kein Signal auszumachen. Bei besseren Wetterbedingungen klappt es sicher ein anderes Mal.

Zur Zugspitze zu David klappte es auch nur auf 10 GHz. die 24 GHz Station war leider räumlich getrennt auf der Zugspitze. Das Signal auf 24 GHz wurde zwar zeitweise mit 51 gehört, jedoch kam leider kein QSO zu Stande.

Danke an alle Beteiligten, auch für die Erst-QSO. Ich hoffe auf ein Wiederhören.

Neuigkeiten von der Ham-Radio:  Mehrbandtransverter Auf der Hamradio wurde von Michael, DB6NT, ein neues Anwendungsbeispiel für einen EHF-Mehrbandtransverter mit 3 Bändern > 122 GHz vorgestellt, wobei nur ein neuer LO 8-13 GHz PLL für alle Bänder eingesetzt wird.  Anbei die Innenansicht und ein Blockschaltbild

Ergebnis vom Sommer-BBT-Teil 1- QRV auf 5 Bändern von 10 GHz bis 122 GHz

Zwischenzeitlich steht das Ergebnis vom Teil 1 des Sommer-BBT fest. Nachstehend die Übersicht mit den Platzierungen jeweils unter den Top 10:

Halbjahreszwischenstand: Auch die weiteren Ergebnisse bei Contesten im 1. Halbjahr seien nicht verschwiegen.

Rückblick Sommer-BBT-2017-Teil1:

Bei hochsommerlichen Temperaturen waren wir am Samstag mit 3 Mann vom Witthoh unter den Rufzeichen DJ7PM und DL6GCK sowie mit dem Ausbildungsrufzeichen DN5MP mit Manuel auf den Bändern >24 GHz QRV. Die gemeinsame Aktion hat wieder Spass gemacht und den Gegenstationen ein größeres Stationsangebot beschert.

Gemeinsam waren schnell die Stationen und Nachsetzer aufgebaut. Hier der 70cm Nachsetzer und Tacker sowie der GPS-RX für die 24 GHz Station.

Ebenso waren schnell die Stationen  von 47 bis 122 GHz aufgebaut.

Auf 24 GHz gelangen 8 Verbindungen. Das ODX gelang über 137 Km zu Horst, DL4SBK. Philipp, DL2AM, wurde zwar auf 24 GHz schwach gehört, aber mangels direkter Sicht reichte es nicht zu einem QSO.

Leider ging es auf 47 GHz nach Norden -bedingt durch die Höhen des Schwarzwaldes und der schwäbischen Alb -zu verschiedenen Gegenstationen leider nicht. Und ins Allgäu klappte es wegen Abschattungen oder defekter Transverter von Gegenstationen leider auf 47 GHz auch nicht. Eine Ausnahme bildete Gerd, DJ5AP, mit dem bisher immer ein QSO auf 47 GHz zum nahegelegenen Kochelsberg gelang.

DL6GCK verlegte wie geplant gegen Contestende seinen Standort auf die Schrotzburg, um mit Markus und Manuel QSOs mittels der in Transportkisten untergebrachten 2. Stationen für 47, 76 u. 122 GHz zu tätigen. Die Stative mit den Transvertern waren schnell aufgebaut. Die Verbindungen zum Witthoh gelangen mit guten Signalreporten problemlos über die Distanz von 29 km bei den super Wetterbedingungen.

Am Sonntag war 3 cm vom Witthoh dran. Markus und Manuel hatten den Standort Hohe Wacht in JN47DU bezogen. Dank der Richtungsübersicht auf der Kompassrose war die Antennenrichtung zu den Gegenstaionen schnell gefunden.

Es gelangen 33 QSO auf 3 cm, davon zum ersten mal eine Verbindung zu Ingo, DK1MFI in JN58. Da die Skihütte im Weg war, gelang ein QSO zu HB9BAT/p erst, als die Station verlegt und auf der Südseite der Hütte aufgebaut war. Trotz der hohen Temperaturen hat es wieder viel Spaß gemacht.

Danke an alle Stationen, die angerufen haben. Ich freue mich auf ein Wiederhören an Pfingsten.

Nachstehend die Ergebnisübersicht vom Sommer-BBT:

Vorankündigung zum Sommer-BBT, QRV von 10 -122 GHz

DL6GCK wird am kommenden Samstag, 27.05.2017, mit Markus DJ7PM und Manuel den Portabel-Standort Witthoh aus JN47JW94 (860 m ü. NN) mit jeweils 2 Stationen auf folgenden Bändern aktivieren:

  • 24 GHz, 3 W mit 50 cm Parabolspiegel
  • 47 Ghz, 1W und 50mW mit 25 cm Spiegel
  • 76 GHz (wetterabhängig) 50mW/20 mW mit 25 cm Spiegel sowie
  • neu 122 GHz (wetterabhängig) <1 mW mit 25 cm Spiegel

Zusätzlich wird wieder Ausbildungsfunkbetrieb unter DN5MP getätigt. Operator wird unser Newcomer Manuel sein.

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Wenn es das Wetter zulässt, ist es geplant, jeweils eine Station ab 47 Ghz auf die Schrotzburg in JN47KQ zu verlegen. Anbei eine Geländeschnitt von der Schrotzburg zum Witthoh, gefertigt mit WhatsThat Path Profiler. Wie man sieht besteht freie Sicht (LOS):

Am Sonntag ist Markus (DJ7PM)  mit Joachim (DF1GL) sowie mit der Ausbildungsstation DN5MP mit Manuel als Op. voraussichtlich aus der Nähe von Doanaueschingen von der Hohen Wacht aus JN47DU aus ca. 900 m ü. NN auf 3 cm mit 5 W qrv, während ich auf 10 GHz weiter den Witthoh aktiviere.

Ich freue mich über jede anrufende Station. Awh!

Teilnahme auf 2 m u. 70 cm bei Baden-Wuertttembg.-Aktivitaet 2017

Am Ostersamstag habe ich von zu Hause Punkte auf 2 m und 70 cm verteilt.

Zwischenzeitlich steht das Ergebnis fest:

Während ich mich auf 2m verbessert habe, war das Ergebnis im Vorjahr auf 70 cm besser.

Nachstehend die vorl. Ergebnisuebersicht:

Aufbau eines 47 GHz Transverters mit neuen Komponenten

Anfang Februar diesen Jahres bekam ich von DB6NT den neuen MKU 47G2 Transverter und den neuen LO 8-13GHz  geliefert. Ich machte mich gleich an den Aufbau, der auf grund der kompakten Maße gut überlegt sein wollte. Vorab die Details:

Kompakter 47 GHz -Transverter, ca. 1 Watt out

Gewicht ca. 1,5 Kg mit Parabolantenne mit neuen Komponenten von DB6NT

 und mit Komponenten (Kit) von OE2JOM/OE5VRL

Verwendet wurde ein Kühlrippengehäuse 130044  ,erhältlich bei Conrad oder Völkner Electronic, Bestellnr. 522953 mit den Maßen 165 x 110 x 80 (LxBxH). Hierzu gleich noch ein Praxistipp: Bitte nicht die beigefügten Blechschrauben verwenden, da diese bereits bei mässigem Anziehen sehr schnell abknallen. Die abgebrochenen Schraubenreste kann man dann kaum entfernen. Besser ist es m. E., in die Gehäuseprofile M3 Gewinde zu schneiden und die Front-und Rückplatte mit metrischen M3 Gewinde-Schrauben zu befestigen.

Aufgrund des kompakten Aufbaus musste die SMA-Buchse des 47G2 Transverters am IF-Ausgang durch eine Winkelbuchse ersetzt werden. Anbei einige Fotos: trv47g2_if-seiteDer LO wurde senkrecht an der linken Wand angeschraubt. Dazu mußte die Nut unten teilweise weggefräst werden. Anschließend wurde ein Zwischendeck für die Steuerplatine mit Winkeln links und rechts eingebaut: halterungsteuerpcbHier ein Blick auf die eingebaute Steuerplatine. pcbu-loeingeb In den Gehäuseboden wurden Gewindebohrungen angebracht, damit der Transverter direkt angeschraubt werden konnte. Nachstehend ein Bild von der Seite des Spiegelflansches  mit eingebautem Transverter und Hohlleiterschalter.

ant-seite

Blick von oben in den Transverter mit eingebauter 1W-PA und darunter liegendem Hohlleiterschalter, jedoch noch ohne Kühlkörper.

47g2trvneu

Der sehr kleine Hohlleiterschalter  sowie die Steuerplatine der OM aus OE ist sehr durchdacht und ein deutlicher Beitrag zur einfachen und betriebssicheren Bedienung.

An der Frontseite wurde zusätzlich eine Buchse für eine Morsetaste und eine Klinkenbuchse für die Programmierung des LO angebracht. der der LO einen Zweitausgang hat und zusätzlich auch als Bake verwendbar ist, wurde der 2. LO-Ausgang auf eine separate BNC-Buchse auf der Frontplatte gelegt.

front_47g2trvneu

Von Vorteil ist die Anzeige der Ausgangsleistung der PA und die besondere Schutzschaltung durch die Steuerplatine. Die PA wird erst eingeschaltet, wenn die Rückmeldung von Sensoren am Hohlleiterschalter signalisieren, dass der Sendezweig durchgeschleift ist. Vielen Dank an die Entwickler Hans und Rudi für die prima Arbeit.

Ferner besitzt der neue LO von Kuhne die Möglichkeit, Bakensignale selbst zu erzeugen oder selbst zu programmieren. Das hat viele Vorteile . So kann beim Contestbetrieb schnell überprüft werrden, ob die eigene Station betriebsfähig ist.

Und hier noch ein Blick von vorne oben in den Transverter -hier noch ohne Beschriftung47g2trvneufront

Zwischenzeitlich wurden auch noch Bilder von der Kühlung der 1 W PA mittels Winkel aus Kupfer zur Wärmeableitung gefertigt. Die Winkel stammen aus ehemaligen Stromverteilungen. Zunächst ein Blick zur Lage der Kupferwinkel im Deckel.

Die Winkel werden mit je 2 Schrauben im Deckel und seitlich wärmeschlüssig mit dem Kühlrippengehäuse verbunden. Die Wärme wird sowohl in den Deckel wie auch in das Seitenteil abgeleitet. Teilweise musste auch zuvor hier die Nut, wie auch bereits an der unteren Gehäuseschale praktiziert, weggefräst werden, damit der Kühlwinkel plan anliegen kann.Auch der seitlich montierte LO wird übrigens im Betrieb ca. 30 Grad warm.

Und fertig an die PA montiert, noch ohne Wärmeleitpaste Arctic Silver 5 im Deckel.

Und hier beim erstmaligen praktischen Einsatz mit angeschraubtem PROCOM Spiegel beim Winter-BBT 2017

47ghzspiegel

Ein Video vom Betrieb des Transverters ist hier zu finden.

Weitere Aufbau – und Montagedetails folgen demnächst….